Zeittafel der keltischen Geschichte
1000-800 v.Chr. :Mit dem Auftreten des Eisens in Mitteleuropa beginnen die Kelten ihre geschichtliche Rolle zu spielen.
900 v.Chr. : Goideisch (keltisch) sprechende Völker wandern in England ein und dringen nach Irland vor.
800-500 v.Chr. : Die Kelten sind die Träger der Hallstatt-Periode. Sie ist gekennzeichnet durch einen erstaunlichen Reichtum an Metallgegenständen aller Art (Schwerter, Messer, Lanzenspitzen, Beile).
Hallstatt im Salzkammergut war zunächst der bedeutenste und reichste Mittelpunkt der Eisenzeit. Die Ursache für diesen Reichtum war ausserdem auch der ausgedehnte Salzhandel.
500 v.Chr. : Anfang der Ls Tène-Zeit. Brythonisch sprechende Kelten wandern in England ein. Die Kultur der Kelten steht in voller Blüte. Nicht nur Eisenverarbeitung, sondern auch die Herstellung von Schmuckgegenständen aus Gold, Silber und Bronze zeigt ihr hohes handwerkliches Können. Als erstes nordeuropäisches Volk prägen sie Münzen.
400 v.Chr. : Der Stamm der Insubrer zerstört das etruskische Melprum und baut es als Mediolanum (Mailand) wieder auf. Die Semnonen teilen sich Umbrien und die Adria während andere bis Ampulien und Sizilien vordringen.
387 v.Chr. : Die Kelten erobern Rom, weil ein römischer Gesandter einen ihrer Führer erschlagen hatte.
379-368 v.Chr. : Abenteuer- und Kampflustig nahmen die am Feldzug des Dionysos von Syrakus gegen die Lokrer teil.
336-323 v.Chr. : Kelten aus vielen Stämmen unterstützten Alexander den Grossen bei der Durchsetzung der Vorherrschaft in Griechenland. Bei der Eroberung des Perserreiches stellten sie die Hauptmacht des nur 40'000 Krieger zählenden Heeres dar. Bis ganz Kleinasien, Ägypten und gesamt Grosspersien erobert waren. Dieser legendäre Feldzug war ganz nach Geschmack der Kelten : Immer weiter, nur nicht stehenbleiben.
279 v.Chr. : Unter Bolgios und Brennus fallen die Kelten in Griechenland ein und bedrohen Delphi.
277-230 v.Chr. : Die Kelten werden auf kleinasiatischem Boden besiegt.
218 v.Chr. : Beginn des zweiten punischen Krieges. Hannibal zieht mit einem riesigen Heer durch Spanien, Südfrankreich und über die alpen gegen Rom. Statt sich mit ihm zu verbünden, erschweren die anliegenden keltischen Stämme ihm den Durchmarsch. Hannibal verliert den Krieg, und damit haben die Kelten die letzte Chance verpasst die imperialistische Expansion Roms aufzuhalten.
175 v.Chr. : Ende des römischen Kampfes gegen die oberitalienischen Kelten.
133 v.Chr. : Die Kämpfe der oberischen Kelten gegen Rom beginnen.
61-51 v.Chr. : Cäsar bricht den letzten keltischen Widerstand in Spanien und erobert ganz Gallien.
55 und 54 v.Chr. : Cäsar fäht nach England und kämpft gegen die ausgewanderten Belger.
52 und 51 v.Chr. : Versingetorix gelingt es mehrere Stämme unter seiner Führung zusammenzurufen. Er schlägt die Taktik der verbrannten Erde vor: Frauen und Kinder sollten sich so gut wie möglich verstecken, die Dörfer und Städte mit ihren Vorräten eingeäschert, und die römischen Legionen so durch Hunger vertrieben werden. Doch ein Stamm will seine schöne Hauptstadt nicht aufgeben und dadurch gerate alle Stämme in ein Fiasko. Nach dieser blutigen Niederlage war die Geschichte der Kelten praktisch ausgelöscht.
50 v.Chr. : Das Ende der La Tène-Zeit.
Eine Kultur - Eine Gesellschaft
Die keltische Gesellschaft war streng unterteilt in verschiedene Gesellschaftsstände. Den größten Teil der Gesellschaft stellten
mit Sicherheit die Bauern, gefolgt von Handwerkern und einfachen Kriegern dar. In den gehobenen Schichten finden wir den Kriegsadel
und die Barden. An der Spitze standen die Könige und/oder Häuptlinge, sowie die Druiden. Wichtige Entscheidungen wurden bei Volksversammlungen aller freien Männer eintschieden.
Diese Substämme schlossen sich zu den großen Volksstämmen zusammen, die jedoch ständig auseinander brachen und sich in Abhängigkeit
von den politischen Umständen neu formierten.
In der Eisenzeit waren Gallien und Britannien stark besiedelt, man schätzt die Bevölkerung Britanniens auf etwa 2 bis 3 Millionen und die Galliens auf 6 bis 8 Millionen.
Sehr auffällig in der keltischen Kultur war, dass die Frauen einen hohen stellenwert hatten.
Die Griechen und Römer priesen die keltischen Frauen wegen ihrer Schönheit, Fruchtbarkeit und wegen ihres Mutes.
Im Gegensatz zu ihren griechischen und römischen Geschlechtsgenossinnen hatten die keltischen Frauen in der Ehe große Handlungsfreiheit und waren ihren Ehemännern sehr viel gleichgestellter. Wenn der Mann starb, erbte die Frau alles. Über das Vermögen der Eheleute wird gemeinsam Rechnung geführt, und der Gewinn daraus wird zurückgelegt; wer von beiden Eheleuten den anderen überlebt, der bekommt das Zusammengelegte.
Die keltischen Adelsfrauen besaßen einen hohen Status und großes Ansehen. In der Politik konnten sie offen eine Rolle spielen und errangen manchmal sogar große politische Macht. Sie besaßen einen großen Stolz und ein persönliches Ehrgefühl, das für jede Beleidigung oder Verletzung Rache verlangte.
Die Aufgaben der Frau waren wahrscheinlich nicht nur auf die Arbeit im Haus und auf Tätigkeiten wie z.B. Stoffweben beschränkt, sondern sie haben vermutlich viele handwerkliche Tätigkeiten wie Töpfern, Korbflechten und Lederverarbeitung ausgeübt und auch bei der Nahrungsmittelerzeugung mitgewirkt. Auch Priesterinnen gab es.
Das Erscheinungsbild der Kelten
Die Kelten trugen meist farbenfrohe Trachten aus Leinen und Fellen und die Römer waren erstaunt über deren Sauberkeitsfimmel.
Selbst die Armen unter den Kelten achteten auf eine gepflegte Kleidung. Es gab keinen freien Kelten, der in Lumpen herumlief,
anders als sonst in der antiken Welt.
Vielleicht war auch dies der Grund, warum die Kelten lieber ohne Kleidung in die
Schlachten gingen, damit sie sich eben nicht schmutzig machten. Besonders die Bartmode zeigt dies. Sie hatten sich weitgehendst rasiert, trugen
aber einen stolzen Schnurrbart. Die Männer wuschen ihre Haare mit Kalk, so dass diese besser abstehen und etwas wilder aussahen.
Die Briten malten sich sogar noch blaue Muster auf den Körpern.
Die Iren (Scoten) hatten karierte Muster auf ihren Umhängen.
Bei den Männern waren Schmuckstücke beliebt, vor allem Armreife und reich verzierte Fibeln. Eine besondere Erwähnung verdienen
die Halsspangen, die oft nicht aus Edelmetall, sondern aus Eisen angefertigt waren und möglicherweise als Rangabzeichen oder
Statussymbol dienten oder sogar religiöse Bedeutung hatten; man weiß, daß sie den Göttern geweiht wurden.
Schmuck war bei den keltischen Frauen sehr beliebt.
Neben den Fibeln und Fußreifen waren Armreifen aus manchmal emaillierter Bronze sehr beliebt. Auch Halsschmuck wie Ketten und
Halsspangen wurde viel getragen. Die Mode war je nach Region unterschiedlich, wie etwa Schwarzschieferarmbänder in Britannien.
Im Laufe der Zeit änderte sich die Mode, so verschwanden zum Beispiel nach 250 v. Chr. die Fußreife und an ihrer Stelle kamen
Hüftgürtel aus Bronze in Mode.
Sie trugen geradezu die keltische Schmiedekunst wo immer es ging, an der Kleidung, in den Haaren oder eben am Körper.
Die römischen und griechischen Frauen beneideten die keltischen. In Rom wurde es sogar zur Mode, wie die
britannischen Frauen herumzulaufen, diese nämlich hatten bereits schon kleine Kosmetiktöpfchen und bemalten ihre Gesichter.
Die Schönheit der keltischen Frauen hatte sich in der ganzen antiken Welt herumgesprochen.
Die Bauten
Häuser
Leider ist von keltischen Behausungen bis auf die Fundamente kaum etwas übrig geblieben, so daß sie anhand nur weniger Anhaltspunkte rekonstruiert wurden.
Die Häuser in Britannien und Irland waren meist rund, in anderen Gegenden grob rechteckig.
Die Größe der Rundhäuser war sehr unterschiedlich: der Durchmesser liegt zwischen 5 und 15 Metern. Die Wohngebäude konnten durchaus aus mehr als nur einem Rundhaus bestehen und Nebenbauten, die als Küchenzellen oder Vorratsräume dienten, aufweisen. Das strohgedeckte Dach der Rundbauten ruhte direkt auf den holzverstärkten Seitenwänden, die mit Lehmverputz wetterhart gemacht wurden und erstaunlich solide waren. Zum Teil bestanden die Wände auch aus unvermörtelten Steinmauern. Die Feuerstelle hat sich vermutlich in der Mitte der Häuser befunden.
Die eckigen Häuser waren aus Stein und Holz erbaut, die Flachdächer vermutlich ebenfalls mit Stroh gedeckt. Möglicherweise besaßen einige ein Obergeschoß. Die Lehmherde befanden sich an einer Hauswand. Diese Häuser waren systematisch in kleinen Gruppen angelegt. Bei den Ausgrabungsarbeiten einer Siedlung in Norditalien fand sich eine Zisterne, die von einer nahegelegenen Quelle gespeist wurde.
Die größeren Häuser mögen dem Adel vorbehalten gewesen sein, wobei sie wahrscheinlich nicht verziert wurden; der Reichtum wurde wohl eher in transportable Einrichtungen investiert.
Den Quellen zufolge saßen die Kelten auf Fellen direkt auf dem Boden, demzufolge waren die (Eß-) Tische sehr niedrig. Bei Ausgrabungen fand man diverse Haushaltseinrichtungen wie Trinkgeschirr, Kochutensilien wie Kessel und eiserne Kaminfeuerböcke. Auch massenhaft Tonscherben, Webstuhlgewichte und Tierknochen wurden gefunden.
Gehöfte und Dörfer
Die Kelten lebten in verstreuten Gehöften oder Kleinsiedlungen, die eine oder mehrere Großfamilien samt Anhang beherbergten und oft von einem Wall oder Graben umschlossen waren. Diese dienten jedoch weniger der Verteidigung als mehr dazu, die Tiere drinnen zu halten.
Innerhalb des Gutsbereichs befanden sich Gruben, die wohl als eine Art Getreidesilos benutzt wurden und, wenn sie ausgedient hatten, mit Abfällen und möglicherweise Opfergaben gefüllt wurden. Neben diesen Gruben gab es kleinere Bauten, die wohl ebenfalls als Lagerräume benutzt wurden.
Weitere Siedlungsformen waren größere, unbefestigte Dörfer, Versammlungsorte und befestigte Plätze wie z.B. Hügelfesten.
Hügelfesten und größere Siedlungen
Die Kelten errichteten vielerorts befestigte Plätze, wobei der Aufbau je nach Region variierte. So wurden in zum Beispiel in Nordbritannien "brochs" (Wehrtürme) erbaut und "crannogs" (künstliche Inseln) angelegt.
Am spektakulärsten sind die zahlreichen Hügelfestungen, für die Tausende Tonnen Stein und Erde allein durch Muskelkraft bewegt werden mußten, um das komplexe System von Wällen, Gräben und Toren zu errichten.
Die Hügelfesten dienten wahrscheinlich zum Einen als Zufluchtsort in unruhigen Zeiten, wohin das Vieh und die Habe einer Gemeinschaft gebracht wurde und die ein sicheres Nahrungsmitteldepot darstellten. Zum Anderen können sie notwendige Einrichtungen für Handel und Fertigung sowie religiöse Stätten beherbergt haben.
Mit dem Entstehen größerer und komplexerer Gesellschaften in der späteren Eisenzeit wurden neue Siedlungstypen gegründet, von denen die größten schon fast stadtähnlichen Charakter besaßen.
Die Ernährung
Die Kelten waren vornehmlich Bauern, die sich mit der Bestellung des Bodens, dem Hüten der Herden und der Hege des Waldes beschäftigten. In der späten Eisenzeit begannen sie zusätzlich mit dem Reben- und Olivenanbau.
Die Nutztiere der Kelten waren hauptsächlich Schafe, Rinder und Schweine, allerdings andere Sorten als heute, wobei die Schafe wohl mehr der Wolle und der Milch als des Fleisches wegen gehalten wurden.
Neben dem Fleisch wurden auch Knochen, Horn, Häute und Sehnen verarbeitet.
Hunde waren bei den Kelten sehr beliebt: es gab vielerlei Rassen, von kleinen Schoßhündchen bis hin zu großen Jagdhunden. Auch die Hunde wurden wegen ihrer Häute geschlachtet.
Ihre Pferde, meist Ponys, wurden für leichte Zugarbeiten und für Kriegszwecke gezüchtet. Eine besondere Freude hatten die Gallier am Pferdehandel. Sie zahlten bereitwillig hohe Preise für schöne Tiere.
Auch Hühner und Katzen lassen sich bis in die Keltenzeit zurückverfolgen.
Die Jagd war sowohl bei den Adligen als auch beim Bauernvolk beliebter Sport und diente gleichzeitig der Hege. Es wurden Vögel, Eber,Bären, Hasen, Rot- und Damwild, aber auch Füchse, Wölfe und Dachse (diese jedoch der Felle wegen) gejagt.
Neben der Tierhaltung und der Jagd bauten die Kelten Getreide und Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen an. Man sammelte Wildpflanzen, Obst und Beeren.
Das keltische Kunsthandwerk
Das, was heute als keltische Kunst bezeichnet wird (vor allem Metallgegenstände), ist meist im "La-Têne-Stil" gefertigt, welcher als eine der größten Hinterlassenschaften des prähistorischen Europa gilt.
Der weitgehend abstrakte Stil der geschwungenen Linien erscheint vielen Menschen der Neuzeit fremder und geheimnisvoller als z.B. die griechischen Statuen und römischen Mosaiken.
Jedoch ahmten die keltischen Künstler die Formen und Muster nicht einfach nach, sondern reinterpretierten sie und schufen eine neue Form und Verzierung.
Besonderes Gewicht wurde auf Pflanzen- und Blütendarstellungen gelegt, menschliche Gestalten blieben selten, ausgenommen von oft bis zur Unkenntlichkeit verzerrter Gesichter.
Weil ich jedoch nicht viel darüber schreiben will, habe ich eine Seite herausgesucht.
Auf dieser Seite kann man mehr über die keltische Kunst nachlesen.
Die Technik
In jahrhundertlangen Versuchen hatten die Schmiede Techniken entwickelt, die die Herstellung sehr wirksamer Waffen und Werkzeuge erlaubten, und zudem das Wissen, wie unterschiedliche Metallqualitäten für die verschiedenen Zwecke hergestellt und verarbeitet wurden.
Besonders die La-Têne-Schwerter waren von hoher Güte, robust und biegsam. Manche Klingen wurden aus Lagen von Legierungen mit unterschiedlichen Eigenschaften geschmiedet, wobei die Schneiden aus ungehärtetem Stahl aufgeschweißt wurden. Oft wurden in die Schwertklinge Herstellerzeichen oder magische Symbole eingestanzt oder eingelegt.
Die meisten handwerklich gefertigten Gegenstände bestanden aus organischem Material (Holz, Stoffe, Leder). Da nur sehr wenige Leder- und Stofffragmente erhalten sind, ist es schwierig, etwas darüber zu sagen. Webstühle und Werkzeuge zur Lederverarbeitung sind gefunden worden, bzw. konnten rekonstruiert werden.
Die herausragendste Leistung war jedoch die Fahrzeugherstellung.
Hinsichtlich des Schiffbaus sind nur schriftliche Zeugnisse vorhanden. So beschreibt Cäsar die gallischen Schiffe als groß und robust, mit Ledersegeln und eisernen Ankerketten.
Der Glaube der Kelten - Die keltische Mythologie
Der Glaube der Kelten war ein einfacher Naturglaube. Sie beteten zu den Göttern.
Deswegen waren sie keine Heiden, so wie es die christliche Kirche dargestellt hat und immernoch darstellt.
Gut, sie hatten mehrere Götter, nicht nur den Einen. Aber jeder Gott hatte eine andere Aufgabe. Es ging dabei meist um die
Natur. Einfach gesagt, jedes Ding hatte vom Prinzip her seinen eigenen Gott. Z. B. der Waldgott, oder der Gott des Wassers,
oder des Windes, der Sonne usw.
Es war so, dass die Kelten sehr verbunden mit der Natur waren, da die Natur ihnen das Überleben sicherte. Der Wald gab ihnen
Nahrung durch die Tiere, die sie auf der Jagd erlegten. Die Pflanzen, die ja ebenso Nahrung waren. Wasser, ganz wichtig.
Sonne, damit das Saatgut reifte. Im gleichen Zug dankten sie dem jeweiligen Gott für die erfolgreiche Jagd oder gute Ernte, usw.
Denn sie wusste ja, wenn die Natur nicht will, dann siehts auch schlecht für einen selbst aus.
Die keltischen Götter
Es gab keine einheitlichen Götter. Die vielen Keltenstämme hatten meist auch verschiedene Götter. Oder eher gesagt
verschiedene Namen für dieselben Götter. Ich habe eine sehr gute Website gefunden, wo die Götter nach Gebiet aufgeteilt
wurden. Klick bitte hier.
Das Wissen der Druiden
Drui ist in der keltischen Sprache die Bezeichnung für einen "Wissenden". Von uns aus gesehen waren sie sozusagen die Priester
des Volkes. Wobei man unter einem Priester nicht dasselbe verstehen sollte, wie unter einem Druiden.Wenn gesagt wird, die Druiden seien
die Wissenden und Weisen, die aus dem Walde kamen, verdreht man etwas. Es waren Menschen, die es
wagten, in den Wald hineinzugehen, und die damit die Angst vor der Dunkelheit des Innenlebens überwanden.
Sie überwanden ihre Ängste, indem sie das Bedrohliche lieben lernten. Nur in der Einsamkeit, in tiefer Verzweiflung und grossem
Schmerz erwacht das im Mensch vorhandene religiöse Gefühl. Die Druiden machten es sich zur Lebensaufgabe, dieses Gefühl zu hegen und zu pflegen.
Dadurch entwickelten sie Fähigkeiten, die weit über das hinausgehen, was der Menschenverstand fassen kann.
Den Druiden gelang es, die schöpferische Lernfähigkeit eines Kindes bis ins hohe Alter zu bewahren. Ebenso das Ahnungsverfahren,
das Hellsehen und die spontane Bereitschaft, sich jeder Art Angst mutig zu stellen.
Zum Druiden wurde der Wissenshungrige, der Mensch, der sich ebenso für die Gemeinschaft, wie für sich selbst interessierte.
Wer sich zur Kunst hingezogen fühlte, wer gerne musizierte und sang, trat in die Gemeinschaft der Druiden ein. Ebenso der Sucher,
der die Antworden auf die tiefsten Fragen des Daseins zu ergründen suchte. Künstlerisch, geistig, spirituell...so war ein Druide.
Jeder Stamm hatte seinen Oberdruiden. Alle Regionen hatten einen Oberdruiden und im grossen Rat der Oberdruiden
gab es wieder einen Vorsitzenden. Der grosse Rat versammelte sich mindestens einmal im Jahr an einem heiligen Ort.
Das Druidentum war in keine Kasten unterteilt wie etwa das Brahmanentum in Indien. Sie waren in ihrer
demokratisch-föderalistischen Hierarchie dafür geeignet die Machtfülle der unterschiedlichen Volksstämme zu leiten.
Sowie die ständig wache Rivalität zu fördern oder einzudämmen.
Die Druiden hatten einen grossen, politischen Einfluss ohne wirklich zu politisieren. Sie lenkten das Geschick des Stammes aus dem
Hintergrund. Sie waren die Berater, Ärzte, Weissager, Lehrer und Unterhalter. Dies nicht nur für die Fürste und Könige, sondern
auch für das Volk.
Ihr einziges Privileg war die Befreiung von Steuerpflicht und Kriegsdienst. Doch erwiesen ist die Hochachtung und ihr
grosser Einfluss, den sie genossen.
Häufig schlichteten sie Stammesfehden. Die Römer erzählten, dass die Druiden sich zwischen zwei zur Schlacht entschlossenen Heere
stellten und geheimnisvolle Gesänge anstimmten, bis beiderseits zum Rückzug geblasen wurde.
Neben den Druiden gab es noch die Ovates. Sozusagen Druiden zweiter Klasse.
Unter ihnen gabe es acht "Arten":
Sencha, die Geschichtenerzähler. Sie bewahrten historische und philosophische Traditionen.
Scelaige, die Kenner der Epen und Mythen. Man nennt sie auch Barden, die Volkssänger und Volksdichter der Kelten.
Cainte (auch Gutuater), der Meister des magischen Gesanges. Er konnte Segenswünsche aussingen, jedoch auch Verfluchungen ausstossen.
Ihre Macht war weitherum gefürchtet.
Cruitire, der Harfenspieler. Der mit seiner Musik die Menschen zum Lachen oder Weinen, zum Schlafen oder
Sterben brachte.
Der Britem war der Richter und Gesetzgeber in einer Person und diente als Botschaftler.
Faith, die Künstler der Weissagung.
Die Deogbaires kannten sich mit berauschenden Substanzen und hallizogenen Drogen aus.
Der Liaig war der eigentliche Arzt, dier die Eigenschaften der Pflanzen, sowie magische Heilpraktiken kannte.
Dabei wurden sie begleitet und unterstützt von der Druiden der dritten Stufe, die noch im Studium waren, das 20 Jahre dauerte.
Nach langjähriger, verdienstvoller Praxis stiegen die Ovates zu den Druiden der ersten Ordnung auf.
Da übernahmen sie hohe priesterliche Führungsaufgaben, waren Berater von Fürsten und Königen oder widmeten sich
an den heiligen Orten der Meditiation und der Ausbildung und Prüfung des Nachwuchses.
Die Macht der Bäume
Der keltische Baumkalender ist eine Verbindung von Baumkentissen, uralter Zeiteinteilung und angewandter Menschenkenntnis.
Gleich wie dem mohammedanischen, indischen, chinesischen, und vielern anderen Kalernder beziehen sie sich zuerst auf die Mondzyklen
und dann auf den Sonnenlauf.
Apfelbaum
(malus hybride)
Sinnbild und Zeichen der Liebe
Der Baum der Erkenntnis
Der Apfelbaummensch
-Lieben und geliebt zu werden ist sein höchstes Ziel.
- Ein Mensch, der das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist, Verstand und Gefühl sucht und findet.
- Er strebt ständig nach Vollkommenheit.
- Hat ein kindliches Gemüt sein Leben lang.
- Ist ein Putz- und Saubermacher.
- Sehr naturverbunden.
- Hat die Neigung zum Wissenschaftler.
- Er lebt gern in den Tag hinein und denkt nicht an Morgen.
- Alles dreht sich bei ihm um die Liebe bis ins hohe Alter.Mal glücklich, mal
unglücklich verliebt, ist er immer für Flirts und Abenteuer bereit. Er ist ein
zärtlicher Partner, der sein letztes Hemd hergibt.
- Das Leben des Apfelmenschen ist nie langweilig, sondern immer aufregendund interessant.
- "Apfelbäume" flirten gern
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Tanne
(abies alba)
Der Baum der Würde
Der Baum des Lichtes
Der Tannenmensch
- Er ist gütig, voll Harmonie und kann vernünftig denken.
- Ehrgeizig, begabt, fleißig und macht immer alles bestens.
- Tief in sich hat er ein Urvertrauen zum Leben
- Der Tannengeborene hat immer wieder Mut und Kraft zum Neubeginn.
- Beherrschung, noble Haltung, Seelengröße und Persönlichkeit zeichnen ihn aus.
- Er bewahrt sich aber gern seine Unabhängigkeit.
- Probleme und Feindschaften bereinigt er rasch.
- Er liebt das Schöne und Edle in "jeder Gestalt".
- In der Liebe großzügig im Geben und Nehmen, aber oft unzufrieden.
- Das Auskommen ist ihm nicht immer leicht.
- "Tannen" täuscht man nicht
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Ulme
(ulmus glabra)
Baum der Tugend und des Vertrauens
Baum der guten Gesinnung und Kraftbaum fürLeib und Seele
Der Baum der Zuversicht
Der Ulmenmensch
- Ist vertrauenserweckend mit viel persönlicher Ausstrahlung.
- Er ist ein Familienmensch, kein Herdenmensch, wenn Herde, dann ist er der "Leithamml", auch in der Familie und in der Partnerschaft.
- Der in der Ulme geborene ist ein Optimist.
- Ruhig und beherrscht, abgeklärt und im Alter weise.
- Sein Rat ist gefragt.
- Er gestaltet sein Leben mit Weitblick.
- Kleidet sich gut, gibt sich geschmackvoll und gepflegt.
- In der Liebe gibt er Geborgenheit, ist treu, aber dominiert gern.
- Er neigt zu Mutlosigkeit und Depression, wenn ihm die Aufgaben über den Kopf wachsen
- "Ulmen" strahlen Zuversicht aus
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Zypresse
(chameacyparis lawsoniana)
Baum der Treue und der göttlichen Weisheit
Der Baum der Unsterblichkeit
Der Zypressenmensch
- Er strebt nach Sonne, Licht und Frieden
- Ist stark, solide, stämmig und treu, steht gerne über den Dingen, ist nicht leicht zu übersehen.
- Er braucht ein wenig zum Glück, nimmt das Leben wie es kommt.
- Er ist für Zusammengehörigkeit und Gleichberechtigung.
- Ein Geistmensch der sich mit Materialismus schwer anfreunden kann.
- Er hat eine hohe Meinung von sich selbst.
- Bleibt ewig jung.
- In der Liebe ist der Zypressenmensch stürmisch, unersättlich, schwer zufrieden zu stellen.
- Im Alter oft einsam, aber klagt nie.
- "Zypressen" sind hart im Nehmen
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Pappel
(populus canescens)
"Die zum Himmel strebende"
Der Baum des Volkes
Der Pappelmensch
- Er strebt nach dem Unsterblichen.
- Ist mitteilsam und aufgeschlossen allem Neuen gegenüber.
- Nicht zum Überhören
- Allen Anforderungen gewachsen und weiß sich immer zu verteidigen.
- Ist ein Platzmensch der sein daheim braucht.
- Pflegt seine Freunde.
- Ist großzügig und dankbar, lässt sich aber nicht ausnehmen.
- Zielstrebigkeit ist ihm auf dem Leib geschneidert.
- Er weiß was er will und erreicht es auch.
- In der Liebe ist der Pappelmensch sehr wählerisch,
- er gibt dem Partner aber viel Wärme und Geborgenheit.
- "Pappeln" sind Freunde fürs Leben
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Zeder
(cedrus atlantica)
Baum der Zuversicht und Ausstrahlungskraft
Der Baum der Könige
Zeder (Cedrus) und der Zürgelbaum (Celtis). Der ursprüngliche Baum im keltischen
Baumkreis war der Zürgelbaum – Celtis auf lateinisch – irgend jemand hat aus den alten
Schriften falsch abgeschrieben, hat Cedrus gelesen statt Celtis und alle schrieben ab. So
kam die Zeder als Geburtstagsbaum in den Keltischen Baumkreis.
Der Zeder- Zürgelbaummensch
- Ist von seltener rassiger Schönheit und versinnbildlicht das Hohe – Erhabene
- Er ist selbstsicher und entschlossen im Auftreten.
- Liebt die Natur und strebt eine heile Welt an.
- Er ist eine Führernatur, trifft Entscheidungen ohne zu zögern.
- Musik, Kunst, Theater liebt er und ist ein reiselustiger Abenteurer.
- In der Liebe ist der Zedernmensch ein gefühlvoller Partner, sehr wählerisch
und ein Leben lang auf der Suche nach der ganz großen Liebe.
- Leicht ungeduldig und reizbar sieht er von oben herab auf die Mitmenschen.
- "Zedern" strotzen vor Selbstsicherheit
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Kiefer – Föhre
(pinus nigra)
Der Baum des Feuers
Der Kiefernmensch
- Lebt nach den Grundsätzen hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
- Er ist ein Morgenmensch der die Sonnenaufgänge liebt.
- Er liegt nie auf der faulen Haut, sondern weis immer was zu arbeiten.
- Ein Praktiker, kein Theoretiker.
- Ein guter Kamerad und Kumpel.
- Ein ausgezeichneter Organisator.
- Er ist widerstandsfähig wie ein alter Kienspanstock und hell leuchtend wie die
Flamme des Kienspanes.
- Auch in der Liebe schnell in Flammen, doch die Leidenschaft verlöscht mitunter rasch.
- Er hält an Schuldgefühlen fest, und lädt sich sein Kreuz oft selbst auf.
- "Kiefern" packen Probleme an
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Weide
(salix caprea)
Der Baum der Melancholie
Sinnbild für den Kreislauf des Lebens
Der Baum der Erfahrung
Der Weidenmensch
- Besitzt Einfühlungsvermögen, erkennt und erfasst sofort alle Lebenssituationen.
- Er ist biegsam wie eine Weidenrute, passt sich überall an.
- Bescheidenheit und Demut sind ihm in die Wiege gelegt.
- Mitmenschen finden bei ihm immer Trost und Zuwendung.
- Ein künstlerisch begabter Mensch, der Schönheit sehr schätzt. Er träumt von
einem eigenen Heim, schönen Kleidern, Schmuck .........und einer heilen Welt.
- Zwei Herzen wohnen oft in seiner Brust, einmal verträumt melancholisch
ein andermal wechselhaft und unruhig.
- Auch in der Liebe zeigt sich dies, ist aber einfühlsam und zärtlich, fühlt sich
nur oft unverstanden.
- Der Weidenmensch wählt von zwei Wegen immer den schwereren.
- "Weiden" sind Weltbürger
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Linde
(tilia platyphyllos)
Der Baum der Liebenden und des Herzens.
Heiliger Baum der Slawen, Kelten und der Germanen – auch Friedensbaum
Die Linde wächst 300 Jahre, steht 300 Jahre und vergeht 300 Jahre.
Der Lindenmensch
- Ist herzlich und liebenswürdig.
- Er nimmt alles ruhig und gelassen auf, was auch immer das Leben bringt und
- geht mit einem Lächeln durch die Welt.
- Kann mit offenen Augen träumen, Mühe, Kampf, Hetze sind für den
- Lindenmenschen Fremdwörter.
- Morgen ist auch noch ein Tag........
- Der im Zeichen der Linde Geborene wartet immer auf das große Glück und den Reichtum.
- Lindenmenschen sind die geborenen geduldigen Krankenpfleger.
- In der Liebe will er immer umsorgt und gestreichelt sein.
- Eifersucht, mangelnde Ausdauer und Wunderlichkeit machen ihm das Leben oft schwer.
- "Linden" leben für die Liebe
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Eiche
(quercus robur)
Der Baum der Götter
Ein auserkorener Baum der die Urkraft des
Lebens symbolisiert.
Der Eichenmensch
- Ist geprägt von Kraft und Stärke, - bis ins hohe Alter - unbeugsam und von
enormer Willenskraft
- Er ist beharrlich, mit großem Durchhaltevermögen, ein Mensch der Tat und
nicht der vielen Worte.
- Der beständige Eichenmensch verträgt nicht gerne Veränderungen, fest
verwurzelt steht er im Leben.
- Er erfreut sich meist bester Gesundheit – Krankheit lehnt er ab, sieht sie als
Zeichen der Schwäche.
- Gastfreundlich und sehr tolerant den Mitmenschen gegenüber.
- In der Liebe sehr wählerisch, verliebt sich aber häufig auf der Suche nach
dem Lebenspartner, den er oft aus Vernunftgründen wählt.
- Als Dominierer und Kraftmensch hat er nicht immer nur Freunde, es ist nicht
ganz leicht mit ihm.
- "Eichen" stehen tapfer im Leben
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Hasel - Haselnussbaum
(corylus columa)
Der Baum der magischen Energie
Wunschbaum-Wünschelrutenbaum
der Außergewöhnliche
Der Haselmensch
- Ist intelligent, hat Intuition und eine scharfe Urteilskraft.
- Er ist der geborene Lehrer und Erzieher.
- Lebt eher bescheiden und strahlt Glück und Zufriedenheit aus.
- Er ist ein Rufer in der Wüste.
- Ein Schatzsucher auf Erden.
- Gemeinwohldenken und die Vorliebe Missstände aufzudecken und zu
bekämpfen bis zur Verausgabung sind sehr ausgeprägt.
- In der Liebe ist er ein ehrlicher, verständnisvoller, launenhafter Partner.
- Er hat ein ungewöhnliches aber kein leichtes Leben.
- "Haselnüsse" haben Charme
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Eberesche
(sorbus aucuparia)
Der Baum des Glückes
Der Ebereschenmensch
- Hat Feingefühl und ein ausgeprägtes Mitempfinden für die Nöte der Mitmenschen.
- Auf den ersten Blick stellt er keine besondere Persönlichkeit dar, ist aber ein
Charaktermensch mit Durchhaltevermögen.
- Den Schicksalsschlägen stellt er sich aufrecht entgegen.
- Er führt gerne Regie.
- Er liebt das Leben, die Bewegung, die Unruhe, die Komplikation.
- Stets fröhlich und zuversichtlich, bereit sich ausquetschen zu lassen und
trägt es trotzdem mit Humor.
- In der Liebe reagiert er ungestüm und leidenschaftlich aber gefühlvoll.
- Ist oft unbefriedigt, nicht nur in der Liebe, und kann Fehler schwer vergeben.
- Hat eine ausgeprägte Vorausahnung.
- "Ebereschen" verschönern die Welt
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Ahorn
(acer platanoides)
Der Baum der Kraft
Baum der Nachdenklichkeit
Sinnbild für die Ganzheit des Universums.
Der Ahornmensch
- Hat eine beschützende Kraft in sich.
- Er ist herzlich manchmal auch scharf und spitz.
- Hat eine natürliches Auftreten, ist aber kein alltäglicher Mensch, er ragt
immer durch Fantasie und Originalität aus der Menge heraus.
- Unbekanntes, Schwieriges fordern ihn heraus und er stellt sich dieser
Herausforderung mit Elan.
- Er spottet gern, und hat es gern wenn man von ihm spricht.
- Entscheidungen werden am Donnerstag getroffen, die Farbe blau hat Vorrang
und er liebt die Zahl 7.
- Ahorntypen führen kein kompliziertes Liebesleben, sie stehen treu zu ihrem
Partner, erwarten aber, dass er so tanzt wie sie pfeifen.
- Mit den Nerven stets nicht zum Besten.
- Ein "Ahorn" strahlt Energie aus
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Nussbaum
(juglans regia)
Der Baum der Standhaftigkeit
Baum der Leidenschaft und Wachsamkeit.
Der Nussbaummensch
- Ist einer, der sein Versprechen hält.
- Ein treuer Gefährte in jeder Beziehung und ein genialer Stratege.
- Der Ehrgeiz ist grenzenlos.
- Der Wahlnussmensch richtet sich immer aufs Ganze aus. Wenn er etwas will, gibt er nicht eher Ruhe bis er es erreicht hat.
- Er verfügt über einen weiten Horizont.
- Seine Reaktionen sind oft unerwartet und spontan.
- In der Liebe ist er sehr leidenschaftlich aber eifersüchtig. Wenn er liebt, dann aber bis über den Tod hinaus.
- Der im Zeichen der Walnuss Geborene ist ein ungewöhnlicher Mensch, der unter der harten Schale einen süßen Kern hat.
- "Nussbäume" sind unbeugsam
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Kastanie
(aesculus hippocastanum)
Der Baum der Gerechtigkeit
Baum der Redlichkeit und der weisen Voraussicht
In manchen Büchern wird die Rosskastanie als Geburtstagsbaum beschrieben.
Bei den Kelten war es wahrscheinlich die Edelkastanie, da die Rosskastanie erst mit denTürkenfeldzügen zu uns kam.
Der Kastanienmensch
- Ist der Kämpfer für die Wahrheit.
- Keine alltägliche Schönheit, wird erst beim näher kennenlernen sympathisch.
- Er hasst Unterordnung auf Kommando, wird nie jemanden bestechen und lässt sich selbst auch nicht kaufen.
- Eindruck schinden will er nicht.
- Gründliche Schulausbildung und Herzensbildung sind ihm ein Anliegen.
- In der Liebe sehnt er sich nach einer festen Beziehung, ist von vorne herein abwägend und prüft lange um dann den richtigen Partner fürs Leben zu finden.
- Kastanienmenschen zeigen nach außen hin eine gewisse Stacheligkeit und Unangreifbarkeit.
- "Kastanien" lieben ihre Familien
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Esche
(fraxinus excelsior)
Der Weltenbaum
Baum der Besonnenheit und des Ehrgeizes.
Der Eschenmensch
- Hat den Charakterzug der Besonnenheit.
- Er ist beherrscht, nüchtern, geduldig und geistesgegenwärtig.
- Für ihn gilt: Eile mit Weile!
- Er ist fest im Leben verwurzelt und übt starken Einfluss auf andere aus.
- Eschenmenschen halten in ihrem Umkreis alles zusammen.
- Bildung, Freiheit und Unabhängigkeit sind ihr höchstes Ziel.
- Eschen wollen immer hoch hinaus.
- Sind gerne der Schmied des eigenen Glücks.
- In der Liebe ist der schwärmerische Eschenmensch treu und umsichtig. Der Partner kann auf ihn bauen und auf ihn vertrauen.
- Er ist ein total eigener Typ und will es auch bleiben.
- "Eschen" setzen sich hohe Ziele
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Hainbuche - Hagenbuche
(carpinus betulus)
Der magische Hexenbaum
Baum der Aufrichtigkeit und der Lebenskraft
Der Hagenbuchenmensch
- Unabhängig, treu, pflichtbewusst bis zur Übertreibung.
- Äußerlich eher kühl, aber innerlich feurig und voll Glut.
- Sein Leben ist geprägt von Tugend und Aufrichtigkeit.
- Er ist ein Umweltschützer und Umweltkämpfer.
- Ein tiefes Empfinden für Kunst, Musik und Harmonie füllt ihn aus.
- In der Liebe immer auf der Suche nach dem nicht Alltäglichen. Hat viele Wünsche und sucht Wärme, Beifall und Bewunderung.
- Überlegt lange, bis er Entscheidungen trifft, - oft zu lange.
- "Hainbuchen" nehmen in Schutz
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Feigenbaum
(ficus carica)
Der Baum der Empfindsamkeit, der Wärme und
der Sonne
Der Feigenbaummensch
- Er liebt das Leben, die Sonne, die Wärme, ist entgegenkommend und feinfühlig.
- Steht mit beiden Beinen fest im Leben, plant geschickt und zielbewusst.
- Er braucht Zuneigung und Anerkennung.
- Seine Begabung und Intelligenz sind praktischer Natur.
- Er ist ein Familienmensch, liebt Kinder und kann gut mit ihnen umgehen.
- Es ist schwer für einen Feigenbaummenschen das richtige Maß zu finden von Gefühl und Verstand, Stille und Hektik, Süße und Bitternis............
- Ein Hin und Her und zeitweilige Übertreibungen gehören zum Leben.
- In der Liebe eher flatterhaft, aber wenn es funkt, dann richtig und langfristig.
- Die eigenwillige Persönlichkeit der Feige gefällt nicht jeden.
- "Feigenbäume" sind empfindlich
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Birke
(betula pendula)
Baum des Frühlings
Der sinnliche Baum, Baum des Lichtes und der Jugend
Der Birkenmensch
- Trägt Licht und Fröhlichkeit in der Seele.
- Er ist locker, elastisch und gern ungebunden.
- Anspruchslos und frei von Snobismus verabscheut alles Pöbelhafte.
- Der geborene Berater in allen Lebenslagen.
- Isst und trinkt nach Maß und lacht nie laut und polternd.
- Die Intelligenz ist überdurchschnittlich und mit Vorstellungskraft gepaart.
- Im Liebesleben ist die Birke nicht besonders leidenschaftlich aber beständig und treu, tut alles denkbare um den Partner glücklich zu machen.
- Birkenmenschen umgibt eine Atmosphäre voll Ruhe, Zufriedenheit und Glück.
- "Birken" können Maß und Ziel halten
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Olivenbaum - Ölbaum
(olea europaea)
Der Baum der Eintracht
Baum der Weisheit und des Friedens
Der Ölbaummensch
- Gleicht einem tiefen Brunnen der lebensspendendes Wasser schenkt.
- Wie der Olivenzweig Symbol für Frieden, neues Leben und Hoffnung bedeutet, bemüht sich der Ölbaummensch für seine Mitmenschen um Geborgenheit und Eintracht.
- Er ist begabt, liebt Bücher, bildet sich stets weiter.
- Eher unscheinbar und bescheiden gibt er sich.
- Aggression und Gewalt geht er aus dem Weg.
- Kälte und Missmut in seiner Umgebung belasten ihn sehr.
- Ruhig und zufrieden im Kreis seiner Familie, das liegt ihm.
- In der Liebe ist er sehr tolerant und nicht eifersüchtig. Das Zusammenleben ist ruhig, getragen und meist voll Harmonie.
- Ein Ölbaummensch bringt Glück und Frieden ins Haus.
- "Olivenbäume" sehnen sich nach Geborgenheit
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Eibe
(taxus baccata)
Der Baum des Krieges
Baum der Geduld und des ewigen Lebens
"Toneibl"
Einst in Europa weit verbreiteter langsamwachsender Nadelbaum (Taxus baccata)
Sie gilt im Keltischen Baumkreis als der geheime Baum des Todes. Steht an der Schwelle als Wächter zur Unterwelt und als Symbol für ewiges Leben.
Schon zur Zeit als die Römer unser Land eroberten, wurden alle düsteren Eibenwälder gerodet. Einerseits weil das Holz für die "Waffenindustrie" gebraucht wurde. Die besten Pfeile und Bögen, Armbrüste usw. wurden daraus hergestellt. Andererseits weil die keltischen Druiden sich viel in den Eibenwäldern aufhielten, da aus den Säften der Eiben geheime Heil- und Giftmittel hergestellt wurden, z. B. vergiftete man Pfeile mit dem Saft der Eibe.
Die Eibe wurde auch von den germanischen Völkern als heiliger Baum verehrt. Sie schützte vor Zauber und Hexereien, konnte Dämonen vertreiben. Es wurden Menschen unter Eiben bestattet oder Eibenzweige mit ins Grab gegeben.
Im Zuge der Christianisierung wurde die Eibe aus dem Keltischen Baumkreis verdrängt. Sie stand dort wo jetzt die Tanne steht vom 2. bis 11. Jänner und vom 5. bis 14. Juli. Die Eibe hat noch einen geheimen Platz im Keltischen Baumkreis inne, vom 3. bis zum 11. November. So würde die Eibe auch 3 mal vorkommen wie die Pappel.
Wer im Zeichen der Tanne geboren ist, und sich dort im Horoskop nicht finden kann, sollte es hier bei der Eibe versuchen.
Der Eibenmensch
- Ist ein Spätzünder, ein Individualist, den es nicht kümmert was die anderen sagen.
- Er lebt intensiver als die meisten anderen Menschen und ist sich seiner Vergänglichkeit stets bewusst.
- Bedächtig und zäh, Ausdauer und Durchhaltevermögen, sind wesentliche Charakterzüge.
- Der Eibenmensch ist ein weiser Mensch.
- Tannen und Eibenmenschen sind sich lange in ihrem Leben nicht ganz sicher wohin sie gehören.
- Stehen aber immer zu dem was sie gerade tun.
- In der Liebe dauert es sehr lange bis er sich entscheidet, ist dann aber ein treuer fürsorglicher Partner fürs Leben.
- Der im Zeichen der Eibe geborene ist stets Vorbild in Tugend und Geduld.
- "Eiben" sind undurchschaubar
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Buche
(fagus sylvatica)
Die Königin und Mutter des Waldes
Baum des Wartens auf den Frühling
Der Buchenmensch
- Ist schön, edel und auf sein Äußeres bedacht. Er hat Geschmack, nicht nur in der Bekleidung.
- Der Buchenmensch strebt nach allem was man haben muss und was gerade "In" ist. – ein komfortables Haus, Kinder, großes Auto, schöner Garten... und überall ein bisschen mehr. Er kann warten darauf, verfolgt sein Ziel aber konsequent.
- Er ist ein Materialist, plant viele kühne Projekte und realisiert sie auch.
- Das "Ja" ist ein "Ja", daher sind Buchentypen treue Freunde, gute Sozialarbeiter, Sicherheitsorgane, Juristen, Seelsorger........
- Ein häuslicher Typ, der lieber mit der Familie daheim sitzt als große Reisen zu machen.
- In der Liebe ein prächtiger Lebenspartner, vernünftig, zärtlich, aber mit wenig Fantasie.
- Der im Zeichen der Buche geborene hält sich in Form bis ins hohe Alter.
- "Buchen" wissen, wofür sie leben
Keltische Feiertage
21.Dezember: Wintersonnwende Alban Arthan
31.Jänner: Imbolc (Februarvorabend)
21. März: Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche Alban Eiler
30.April: Beltane (Maivorabend)
21. Juni: Sommersonnwende: Alban Heffyn
31.Juli: Lugnassad (Augustvorabend)
21. September:Herbst-Tag-und-Nachtgleiche Alban Elved
31. Oktober: Samhain (Novembervorabend)
SAMHAIN
Das keltische "Totenfest". In dieser Nacht so sagt man, ist Grenze zwischen unserer Welt und der Anderswelt so dünn, daß Wesen unterschiedlichster Art dazwischen hin und herwechseln können. Dieses Fest war das keltische Neujahrsfest, das wichtigste im ganzen Jahresrad.
Datum: der November-Vorabend (31.10)
Räucherwerk: Wermut, Apfelholzfeuer.
Geweihte Speisen: Äpfel, Rotwein, Kürbis, Wurzelgemüse.
ALBAN ARTHAN
Die keltische "Wiedergeburt der Sonne", der kürzeste Tag des Jahres. Nach dieser Nacht nimmt die Sonne mit jedem Tag an Kraft zu. Das Fest ist auch als das Vigilien-Fest bekannt.
Datum: 21. Dezember Wintersonnenwende
Geweihte Speisen: Weißwein, weiße Kuchen, Minze, Wacholdermet.
Räucherwerk: Tanne, Zeder und Wacholder, Sandelholz, Tannenfeuer.
IMBOLC / OIMELC
Das keltische Kerzenfest symbolisiert die tatsächliche Mitte des Winters. An diesem Tag wird in jedem Haushalt eine einzelne Kerze von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen im Fenster brennen gelassen.
Datum: Februarabend - 1. Februar
Geweihte Speisen: eingelegte, getrocknete oder konservierte Nahrungsmittel.
Räucherwerk: Meeresalgen, Muskatblüte.
ALBAN EILER
Das keltische "Vogelfest" des Frühlings. In der alten Zeit gingen die Leute an diesem Tag von der Morgendämmerung bis zum Vormittag hinaus, um nach den zurückkehrenden Zugvögeln Ausschau zu halten. Hatte dies Erfolg zu wurde danach gefeiert. Die heutige Verbindung zu Eiern und Küken mit dieser Zeit ist ein Überrest der druidischen Verbundenheit zu Vögeln.
Datum: 21. März die Frühlings Tagundnachtgleiche.
Geweihte Speisen: Zuckerwerk aus Ahornsirup, Fisch, Eier.
Räucherwerk: Lavendel, Narzisse und Ginster.
BELTANE
Das keltische "Blumenfest" wird am 1 Tag des keltischen Sommers gefeiert.
Datum: Mai- Vorabend/ 1.Mai
Geweihte Speisen: Süßigkeiten und Süßspeisen, Kuchen, Kekse, Früchte, KEIN Fleisch.
Räucherwerk: Flieder, Apfelblüte.
ALBAN HEFFYN
Das keltische Eichenfest markiert den Vorabend zum längsten Tag des Jahres. Dem Tag mit der größten Energie, und auch die Eiche, das höchste druidische Symbol befindet sich zu dieser Zeit auf dem Gipfel ihrer Energie.
Datum: 21 Juni Sommersonnwede.
Geweihte Speisen: helles Brot, frisches Frühlingsgemüse, junger Käse.
Räucherwerk: Mischung aus Eiche und Mistel, Johanniskraut, rote Heckenrose.
LUGNASSAD
Das keltische Kornfest, oder auch Brotfest.
Datum: 1 August. Wurde aber traditionell 15 Tage davor und 15 Tage danach gefeiert.
Geweihte Speisen: Getreidebrote, Geflügel, Fisch, Haferbrei, Kekse und Kuchen aus Hafermehl, Erdbeeren.
Räucherwerk: Goldkamille, Ringelblume, Sonnenblume, Haferstroh.
ALBAN ELVED
Weinfest der Kelten, das heidnische Dankfest.
Datum: 21 September Herbst- Tagundnachtgleiche.
Geweihte Speisen: Rotwein, Wild, Kürbisse, Melonen, Eintopfgerichte, dicke Gemüsesuppen.
Räucherwerk: Beifuß, Myrrhe, Salbei, Schwertlilie.
Symbole und ihre Bedeutungen
Die Symbole habe ich bei den "magischen Symbolen" beschrieben.